Was der VSLCH daraus ableitet
Bildungsentscheide fallen oft schon mit 12/13 Jahren, in einer Phase intensiver Entwicklung. Für manche haben solche Weichenstellungen langfristige Folgen, die erst später sichtbar werden. Die VSLCH-Mission «Fördern statt Filtern» setzt hier an: mehr Zeit für Entwicklung, Stärken gezielt fördern, gemeinsames Lernen in heterogenen Gruppen und ein bewussterer Umgang mit Selektionszeitpunkten.
Die Schweiz hat sich im Bildungsbereich ein klares Ziel gesetzt: 95 % der jungen Erwachsenen sollen einen Abschluss auf Sekundarstufe II erreichen. Aktuell liegt dieser Anteil bei gut 90 % der 25-Jährigen. Das ist ein Hinweis darauf, dass sich Entwicklungen zeigen, die Aufmerksamkeit verdienen.
Der kürzlich veröffentlichte Bildungsbericht 2026herausgegeben von der Schweizerischen Koordinationsstelle für Bildungsforschung (SKBF) im Auftrag von Bund und Kantonen, bietet dazu eine umfassende Auslegeordnung des Schweizer Bildungssystems. Er erscheint alle vier Jahre und basiert auf einer breiten Datengrundlage sowie wissenschaftlichen Analysen.
Die Ergebnisse zeigen: Ein fehlender Abschluss auf Sekundarstufe II kann langfristige Auswirkungen auf Erwerbschancen und Einkommen haben. Gleichzeitig zeigt sich ein interessantes Spannungsfeld: Der Anteil an allgemeinbildenden Abschlüssen (z. B. Maturität) liegt mit über 30 % über dem Richtwert von rund 20 %, während die Berufsbildung – ein zentrales Element des Schweizer Systems – vor neuen Herausforderungen steht.
Was lässt sich daraus ableiten?
Das Bildungssystem steht vor der Aufgabe, unterschiedliche Entwicklungen gut auszubalancieren: Einerseits eröffnen sich mehr Wege in allgemeinbildende Ausbildungen, andererseits gelingt es nicht allen Jugendlichen, einen Abschluss zu erreichen. Diese Gleichzeitigkeit lohnt es sich genauer anzuschauen.
Ein wichtiger Blickwinkel: die frühe Selektion
Ein Aspekt betrifft den Zeitpunkt wichtiger Bildungsentscheide. Diese fallen heute oft im Alter von 12 oder 13 Jahren – also in einer Phase, in der sich viele Jugendliche noch stark entwickeln. Für einen Teil der Schülerinnen und Schüler kann eine frühe Einteilung langfristige Auswirkungen haben, die sich erst später zeigen. Vor diesem Hintergrund setzt unsere Mission «Fördern statt Filtern» an. Im Zentrum stehen Überlegungen wie:
Der kürzlich veröffentlichte Bildungsbericht 2026herausgegeben von der Schweizerischen Koordinationsstelle für Bildungsforschung (SKBF) im Auftrag von Bund und Kantonen, bietet dazu eine umfassende Auslegeordnung des Schweizer Bildungssystems. Er erscheint alle vier Jahre und basiert auf einer breiten Datengrundlage sowie wissenschaftlichen Analysen.
Die Ergebnisse zeigen: Ein fehlender Abschluss auf Sekundarstufe II kann langfristige Auswirkungen auf Erwerbschancen und Einkommen haben. Gleichzeitig zeigt sich ein interessantes Spannungsfeld: Der Anteil an allgemeinbildenden Abschlüssen (z. B. Maturität) liegt mit über 30 % über dem Richtwert von rund 20 %, während die Berufsbildung – ein zentrales Element des Schweizer Systems – vor neuen Herausforderungen steht.
Was lässt sich daraus ableiten?
Das Bildungssystem steht vor der Aufgabe, unterschiedliche Entwicklungen gut auszubalancieren: Einerseits eröffnen sich mehr Wege in allgemeinbildende Ausbildungen, andererseits gelingt es nicht allen Jugendlichen, einen Abschluss zu erreichen. Diese Gleichzeitigkeit lohnt es sich genauer anzuschauen.
Ein wichtiger Blickwinkel: die frühe Selektion
Ein Aspekt betrifft den Zeitpunkt wichtiger Bildungsentscheide. Diese fallen heute oft im Alter von 12 oder 13 Jahren – also in einer Phase, in der sich viele Jugendliche noch stark entwickeln. Für einen Teil der Schülerinnen und Schüler kann eine frühe Einteilung langfristige Auswirkungen haben, die sich erst später zeigen. Vor diesem Hintergrund setzt unsere Mission «Fördern statt Filtern» an. Im Zentrum stehen Überlegungen wie:
- mehr Zeit für individuelle Entwicklung
- gezielte Förderung entlang der Stärken
- gemeinsames Lernen in vielfältigen Gruppen
- ein bewusster Umgang mit dem Zeitpunkt von Selektion