Lernen im höchsten Wohnhaus der Schweiz
Innovative Raumnutzung für urbane Bildungslandschaften
Primarschule Three Point, Dübendorf ZH
Beschrieb
Am Fuss der höchsten Wohnhäuser der Schweiz ist in den beiden unteren Geschossen eine Primarschule mit sechs Klassen entstanden. Eigene Zugänge, eine Turnhalle mit begrüntem Dach und der umliegende Park als erweiterter Lernraum schaffen ideale Lernbedingungen. Das Dübendorfer Beispiel zeigt, wie sich urbane Verdichtung und pädagogische Ansprüche vereinen lassen.
Zeitraum
September 2019 bis August 2024
Pädagogische Vision
Ziel war es, für die Schülerinnen und Schüler einen optimalen Lern- und Aufenthaltsraum zu schaffen – auch unter knappen räumlichen und finanziellen Bedingungen.
Beteiligte
- Schulleitung
- Lehrpersonen
- Lernende
- Hauswartung
- Behörde
- Architekt:innen
- Leitung Bildung, der Stadtrat und die Abteilung Stadtplanung und Hochbau der Stadt Dübendorf
Einbezug Politik und Bevölkerung
Die Primarschulpflege hat das Projekt gemeinsam mit dem Stadtrat und unter Einbezug des Eigentümers entwickelt. Zuerst stimmte der Gemeinderat der Vorlage zu und bewilligte den Kredit, anschliessend gab es eine Volksabstimmung.
Den Anstoss gab ursprünglich der Architekt des Eigentümers. Die Mitglieder des Stadtrates nutzten ihre Netzwerke und leisteten Überzeugungsarbeit beim Kanton, dem Gemeinderat, den politischen Parteien, um das Projekt zu ermöglichen. Ebenso galt es, den Eigentümer einzubeziehen.
Den Anstoss gab ursprünglich der Architekt des Eigentümers. Die Mitglieder des Stadtrates nutzten ihre Netzwerke und leisteten Überzeugungsarbeit beim Kanton, dem Gemeinderat, den politischen Parteien, um das Projekt zu ermöglichen. Ebenso galt es, den Eigentümer einzubeziehen.
Highlight
Der vergleichsweise grosszügige Innenraum mit 40 m² grossen Gruppenräumen entstand ohne Mehrkosten, und die Schule nutzt den riesigen Park als erweiterten Lernraum. Die Einbettung der Schule in die Struktur der Wohnüberbauung ist gelungen und funktioniert.
Ausgewogenheit Innen- / Aussenraum
Innen- und Aussenraum sind im Erdgeschoss funktional eng verknüpft: Lehrpersonen können je nach Bedarf beide Bereiche nutzen. Durch fliessende Übergänge wird der Lern- und Aufenthaltsraum erweitert.
Herausforderungen
Der Eigentümer äusserte grosse Bedenken. Er fürchtete, dass sich die Wohnungen wegen Schullärm nicht mehr verkaufen liessen. Dies erforderte zahlreiche Gespräche mit verschiedenen Beteiligten. Doch gerade die Schule im Haus sprach für den Eigentumskauf.
Wie der Raum heute genutzt wird.
Sechs Klassen sind eingezogen und beleben die hellen, hohen Räume. Die aussergewöhnliche Einrichtung besticht: Die Schülerinnen und Schüler wählen ihre Sitzplätze selbst, es gibt Schubladen und Regale, die sie gerne nutzen. Durch den grosszügigen Aussenraum verteilen sich die Schülerinnen und Schüler gut und es wird nie zu laut.
Tipps
Es muss nicht immer ein eigenständiges Schulhaus sein, wenn neu gebaut wird. Es lohnt sich, kreativ um die Ecke zu denken. Manchmal ergeben sich Chancen und daraus entstehen wertvolle Synergien. Blockrandbauten mit geschlossenen Innenhöfen sind ungeeignet. Hier wird Kinderlärm zum Problem.
Am Anfang gab es viele Fragezeichen. Aber es hat sich herausgestellt, dass der Betrieb einer Schule in einer Wohnüberbauung sehr gut funktioniert.
Am Anfang gab es viele Fragezeichen. Aber es hat sich herausgestellt, dass der Betrieb einer Schule in einer Wohnüberbauung sehr gut funktioniert.
Kontaktdaten
| E-Mail-Adresse: | Bitte Javascript aktivieren! | |
| Telefon: | 079 679 46 02 | |
| Weitere Kontaktangaben: | Susanne Hänni, Bitte Javascript aktivieren!, 079 377 26 16 |
Die Primarschule Dübendorf auf der Schulvisite-Karte von proEdu:
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